Reitpädagogik und -therapie
Pferde sind Balsam für Körper, Geist und Seele
Frische Luft atmen, den Wind auf der Haut spüren, die Jahreszeiten riechen. Allein das sind intensive Eindrücke für die Sie noch nicht mal bei Pferden sein müssen.
In der Natur zu sein ist allein schon erholend, kräftigend und entspannend. Diese Zeit dann auch noch mit Pferden verbringen zu dürfen steigert das Wohlbefinden ungemein. Auch Kinder brauchen Wege und Möglichkeiten dem Alltagsstress und Leistungsdruck zu entfliehen. Pferde kennen keine Zeiten, bei ihnen tickt die Uhr anders. Sie verdeutlichen Verhaltensweisen, mit deren Hilfe ich das Kind unterstütze. Diese Handlungsmuster werden dem Kind bewusst, verfügbar und bieten eine Chance auf Handlungsfähigkeit.
- Selbstbewusstsein steigern
Kinder sich selbst kennenlernen lassen. - Selbstwertgefühl stärken
Kinder in sich wachsen lassen. - Konzentration und Aufmerksamkeit
Kinder mitnehmen und sich begeistern lassen. - Sozialverhalten
Kinder Antworten finden und Verantwortung übernehmen lassen. - Körperempfinden (Motorik)
Kinder fühlen lassen. - Selbsteinschätzung
Kinder Erfahrungen sammeln lassen. - Entwicklung
Kinder Wege finden lassen.
Ich schaffe dabei den Rahmen und gebe Impulse. Der Rest kann passieren, wenn es zugelassen wird.
Pferde können auch schwer zugängliche Menschen erreichen. Sie können auf unterschiedlichste Art Offenheit erzeugen, mit denen ich dann effektiv zu einer guten Therapiebeziehung mit den Kindern kommen kann.
Reitpädagogik
Im Umgang mit den Pferden lernen die Kinder, was ein Pferd braucht, wie es ist und was es tut. Dies geschieht in Spielen, Ausritten und typischen Handlungen. Das Pferd ist zum Beispiel immer draußen und muss evtl. erst aus seiner Umgebung geholt werden, um mit ihm etwas zu machen. Es ist nicht einfach da, damit man es reitet.
Weiterhin dürfen die Kinder die Stunden mit gestalten. Dies dient der Förderung ihrer Selbsteinschätzung. Sie sollen ausprobieren können, was sie schaffen können. Dies kann zum Beispiel in einem kleinen Parcours passieren. Mit den Konsequenzen lernen sie umzugehen. Wenn sie es schaffen, ihren selbst gebauten Parcours zu bewältigen, ist die Freude groß und sie können daran wachsen. Und wenn es zu schwierig erscheint, merken sie, dass sie sich zu viel zugemutet haben und es wird gemeinsam überlegt, wie sie dies nun bewältigen können. Ein anderes Mal klappt es dann eventuell viel leichter. Der Umgang mit ihrer Überschätzung wird gelernt und kann dann als Erfahrung in andere Situationen mitgenommen werden.
Die Kinder bestimmen die für sie passenden Inhalte und das Tempo mit. Es kann gefordert und gefördert werden.
Reittherapie
Viele Kinder haben schon einige Therapien hinter sich in einem Raum wie jedem anderen, mit Erwachsenen. Die Reittherapie soll dem Kind also eher vermitteln, spielen zu gehen. Im Spiel lassen sich Kinder auf vieles ein und haben vor allem Spaß.
Zielorientiert gehen wir gemeinsam neue Wege. Um dabei jeden Schritt reflektieren und festhalten zu können, wird dies genau dokumentiert. Sie sind die Experten für Ihr Kind. Deshalb ist ein guter Austausch für mich sehr wichtig.
Wieso dann noch reiten?
Besonders positiv wirken sich auch die natürlichen Bewegungen der Pferde aus. Es ist ein schönes Gefühl getragen zu werden und auf einem weichen, warmen Rücken zu sitzen. Die dreidimensionalen Bewegungen des Pferdes ähneln sehr dem Gang des Menschen. Das weckt positive Erinnerungen im Unterbewusstsein wie beim Getragenwerden im Mutterleib. Weiterhin werden tief liegende Muskelgruppen angesprochen, die zu einer guten Haltung und Koordination beitragen.
Durch die rhythmischen Bewegungen werden Muskeln sanft an- und entspannt und losgelöst. Dann können sie einen Bewegungsdialog mit dem Pferd führen, bei dem der Muskelgrundtonus verbessert wird.